Warum ein Unternehmen nicht immer einen Onlineshop braucht – und wann ein Katalog besser funktioniert

Warum ein Unternehmen nicht immer einen Onlineshop braucht – und wann ein Katalog besser funktioniert

Wenn ein Unternehmen Produkte online präsentieren will, lautet der erste Gedanke häufig: Wir brauchen einen Onlineshop. Klingt logisch – Produkte, Warenkorb, Online-Zahlung, Checkout und Kundenkonto.

Doch ein Sortiment allein macht noch keinen vollwertigen Onlineshop notwendig.

In vielen Branchen ist der Kunde nach einer Produktseite noch nicht kaufbereit. Er muss Eigenschaften klären, die passende Ausführung wählen, einen individuellen Preis erhalten, den Versand abstimmen oder prüfen, ob die Lösung überhaupt zu seinem Bedarf passt.

Ein Standardwarenkorb vereinfacht diesen Prozess nicht. Er bildet lediglich ein Kaufszenario ab, das mit dem realen Vertrieb wenig zu tun hat.

Dann ist ein gut konzipierter Produktkatalog oft wirksamer. Er präsentiert das Sortiment, macht Varianten vergleichbar, erklärt Eigenschaften und führt zur passenden nächsten Aktion: Angebot anfragen, Beratung buchen, Kalkulation erhalten, Muster bestellen oder Konditionen klären.

Entscheidend ist nicht, ob das Unternehmen Produkte verkauft. Entscheidend ist, wie Kunden tatsächlich entscheiden und was nach der Produktansicht passieren soll.

Onlineshop und Katalog lösen unterschiedliche Aufgaben

Der Onlineshop ist für einen relativ klaren und unabhängigen Kauf konzipiert.

Der Nutzer wählt das Produkt aus, sieht den Endpreis, fügt dem Warenkorb eine Position hinzu, gibt die Daten an, wählt die Lieferung und bezahlt die Bestellung. Das Unternehmen kann den Kauf ohne lange Kommunikation mit dem Kunden bearbeiten.

Die Katalog-Website funktioniert anders.

Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Sortiment verständlich zu präsentieren, Unterschiede zu erklären und Interessenten in die nächste Vertriebsphase zu führen.

Diese Phase kann sein:

  • Preisanfrage;
  • Beratung;
  • Auswahl einer Lösung;
  • Musterbestellung;
  • Großhandelsangebot;
  • Abstimmung individueller Konditionen;
  • Suche nach dem nächsten Händler;
  • Weiterleitung an einen Vertriebspartner;
  • Anfrage zur Zusammenarbeit.

Ein Katalog ist kein „Onlineshop ohne Warenkorb“, sondern ein eigenständiges digitales Produkt mit eigener Logik, Struktur und Customer Journey.

Während ein Onlineshop bis zur selbstständigen Zahlung führt, bereitet ein Katalog den Kunden auf eine qualifizierte Anfrage vor.

Wann ein vollwertiger Onlineshop wirklich sinnvoll ist

Ein Onlineshop ist wirksam, wenn die grundlegenden Kaufbedingungen im Voraus standardisiert werden können.

Das Produkt hat einen verständlichen Preis. Der Käufer kann Modell, Größe, Farbe oder Menge wählen. Die Lieferkosten werden automatisch berechnet. Die Zahlung wird online akzeptiert und der Manager muss nicht jeden Kauf manuell überprüfen.

Zum Beispiel eignet sich dieses Format für ein Unternehmen mit Kleidung, Kosmetik, Elektronik, Zubehör, Haushaltswaren oder Standardprodukten mit festen Eigenschaften.

Der Käufer versteht, was er bekommt, wie viel es kostet und wann es geliefert wird.

Je weniger Fragen vor der Zahlung übrig bleiben, desto natürlicher funktioniert E-Commerce.

Ein vollwertiger Onlineshop ist auch dann gerechtfertigt, wenn ein Unternehmen eine große Anzahl ähnlicher Aufträge ohne ständige Beteiligung von Managern skalieren möchte.

In diesem Fall reduzieren Warenkorb, automatische Zahlung, Benachrichtigungen, Dokumente, Bestandsverwaltung und Versand den manuellen Aufwand.

Muss dagegen jede Bestellung individuell geprüft und angepasst werden, stößt der Standard-Checkout schnell an seine Grenzen.

Wann der Warenkorb überflüssig ist

Ein Warenkorb wirkt wie ein Pflichtbestandteil jeder modernen Produktwebsite. In manchen Geschäftsmodellen erschwert er die Customer Journey jedoch nur.

Stellen Sie sich einen Hersteller vor, dessen Kosten vom Auftragsvolumen, der Lieferregion, der Art der Verpackung und den individuellen Kooperationsbedingungen abhängen.

Auf der Website können Sie Produkte, Eigenschaften und Optionen zeigen. Es ist unmöglich, den Endpreis ohne zusätzliche Informationen anzugeben.

Muss der Vertrieb nach einer Bestellung ohnehin Kontakt aufnehmen, neu kalkulieren und Konditionen abstimmen, erzeugt der Warenkorb eine falsche Erwartung.

Der Käufer glaubt, dass die Bestellung bereits ausgeführt wurde, und das Unternehmen nimmt sie nur als Vorabanfrage wahr.

Diese Divergenz verschlechtert die User Experience.

Ein weiteres Beispiel sind beratungsintensive Produkte. Der Kunde sieht mehrere ähnliche Optionen, weiß aber nicht sicher, welche zu seinem Projekt passt.

Statt irgendeinen Artikel in den Warenkorb zu legen, möchte er zunächst eine fachliche Einschätzung.

In diesem Szenario bringt ein klarer Button wie „Beratung anfragen“ oft mehr qualifizierte Leads als ein standardmäßiges „Kaufen“.

Für welche Unternehmen ein Katalog oft besser funktioniert

Der Katalog ist besonders effektiv für Hersteller, Großhändler, B2B-Unternehmen und Marken, die über ein Partnernetzwerk verkaufen.

Das gilt ebenso für Unternehmen mit maßgefertigten Produkten, individuellen Kalkulationen oder vielen Varianten.

Zum Beispiel:

  • Hersteller von Bau- und Veredelungsmaterialien;
  • Möbelunternehmen;
  • Lieferanten von Ausrüstungen;
  • Verpackungshersteller;
  • Unternehmen mit Großhandelspreisen;
  • Lieferanten von Produkten für HoReCa;
  • Lebensmittelmarken;
  • Hersteller von Firmengeschenken;
  • Unternehmen, die über Distributoren arbeiten;
  • Unternehmen mit eigener Ausrüstung;
  • Lieferanten technischer Produkte;
  • Unternehmen, bei denen der Preis vom Volumen oder den Bedingungen der Bestellung abhängt.

Der Katalog ist auch in Fällen nützlich, in denen die Website nicht nur für den Endkunden bestimmt ist.

Partner, Außendienst, Einkauf, Designer, Architekten oder Distributoren nutzen den Katalog ebenfalls. Für sie ist es wichtiger, Eigenschaften, Optionen, Dokumente und Ansprechpartner schnell zu finden, als einen klassischen Endkunden-Checkout zu durchlaufen.

Beispiel: Eine Marke mit mehreren Produktoptionen

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das ein Produkt in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Verpackungsformaten herstellt.

Die Website zeigt fünf Hauptprodukte. Eines davon gibt es in neun Geschmacksrichtungen und drei Verpackungsformaten. Mit jeder Auswahl ändern sich Bild, Beschreibung, Zutaten, Eigenschaften und verfügbare Bestelloptionen.

Technisch ist eine solche Website komplizierter als eine normale Präsentationsseite.

Nutzer sollten das Produkt leicht erfassen, Varianten wechseln, sich die Verpackung ansehen und verstehen, wie sich die Optionen voneinander unterscheiden.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Unternehmen Online-Zahlungen benötigt.

Werden Produkte über Händler und Großhandelspartner verkauft oder individuell abgestimmt, ist ein Kaufbutton womöglich die falsche Aktion.

Stattdessen können Sie Aktionen verwenden:

  • „Angebot anfordern“;
  • „Partner werden“;
  • „Lieferbedingungen erfahren“;
  • „Muster bestellen“;
  • „Bezugsquelle finden“;
  • „Vertrieb kontaktieren“.

So bleibt die Website ein vollwertiger interaktiver Katalog: Sie präsentiert das Sortiment hochwertig, unterstützt die Auswahl und verzichtet auf einen unnötigen Zahlungsschritt.

Dies ist besonders wichtig für Marken, die nicht primär ein Paket direkt verkaufen, sondern einen Händler, eine Einzelhandelskette, ein Restaurant, ein Hotel oder einen Großhändler zu interessieren.

Der Katalog kann auch dann verkaufen, wenn keine Zahlung erfolgt.

Der Verkauf endet nicht immer mit einem Zahlungsknopf.

In B2B- und komplexen Produkten können größere Conversions viel früher erfolgen.

Zum Beispiel ein potenzieller Kunde:

  • die richtige Kategorie gefunden;
  • Das Sortiment angesehen;
  • die entsprechende Option gewählt hat;
  • das technische Dokument heruntergeladen hat;
  • eine Anfrage gesendet hat;
  • eine Probe bestellt hat;
  • Eine Beratung angefragt.

Das ist ein wichtiges Ergebnis für den Vertrieb.

Der Katalog bereitet Interessenten auf das Vertriebsgespräch vor und liefert dem Team deutlich bessere Anfragen.

Statt „Zeigen Sie mir, was Sie anbieten“ erhält das Unternehmen konkrete Angaben zu Produkt, Variante, Menge und Kontaktdaten.

Dieser Lead ist einfacher zu verarbeiten. Der Manager muss das Gespräch nicht mit einer vollständigen Erklärung des Bereichs beginnen.

Daher sollte die Wirksamkeit eines Katalogs nicht anhand der Anzahl der Online-Zahlungen bewertet werden, sondern anhand dessen, wie gut er dem Kunden hilft, ein Produkt auszuwählen und die nächste Phase der Interaktion zu beginnen.

Ein Katalog ist mehr als eine Liste von Produktkarten

Ein schwacher Katalog sieht aus wie ein Raster aus identischen Bildern mit Produktnamen. Der Nutzer öffnet die Seite, sieht Dutzende von Positionen und versteht nicht, wie sie sich unterscheiden.

Ein starker Katalog schafft Orientierung.

Er erklärt die Sortimentslogik und macht Kategorien, Optionen, Einsatzbereiche und Produktunterschiede nachvollziehbar.

Es ist besonders wichtig, Filter und Auswahlmöglichkeiten zu berücksichtigen.

Nutzer können Produkte beispielsweise nach folgenden Kriterien filtern:

  • Einsatzzweck;
  • Material;
  • Größe;
  • Geschmack;
  • Farbe;
  • Anwendungsbereich;
  • Art der Verpackung;
  • technische Merkmale;
  • Preissegment;
  • Verfügbarkeit oder Lieferzeit.

Nicht jeder Katalog benötigt einen komplexen Filter. Bei fünf Produkten kann es unnötig sein. Aber auch eine kleine Sammlung sollte eine klare Logik haben.

Wenn ein Besucher nicht weiß, wo er anfangen soll, wird er nicht jede Karte separat studieren.

Die Produktseite im Katalog muss Kundenfragen beantworten

Auch ohne Einkaufswagen bleibt die Produktkarte eines der Hauptelemente der Website.

Sie sollte nicht nur Foto und Kurzbeschreibung zeigen, sondern eine fundierte Entscheidung ermöglichen.

Eine gute Produktseite kann enthalten:

  • Eindeutiger Produktname;
  • Hochwertige Fotos;
  • Varianten und Änderungen;
  • Die wichtigsten Vorteile;
  • Merkmale;
  • Verfügbare Größen oder Pakete;
  • Einsatzzweck;
  • Anwendungsbeispiele;
  • Unterlagen und Bescheinigungen;
  • Antworten auf häufige Fragen;
  • Lieferbedingungen;
  • Ergänzende Produkte;
  • Klare Handlungsaufforderungen.

Für technische Produkte sind Dokumente, Spezifikationen, Schemata und Kompatibilität wichtig.

Für visuelle Produkte sind Fotos, Details, Farboptionen und Anwendungsbeispiele wichtiger.

Für eine Lebensmittelmarke können Zusammensetzung, Geschmack, Verpackungsvolumen, Lieferformat und Informationen für Partner wichtig sein.

Ihre Struktur sollte sich an den Fragen orientieren, die Kunden vor der Bestellung tatsächlich stellen.

Warum ein allgemeines Kontaktformular oft nicht reicht

Manche Kataloge enden bei einem allgemeinen Button „Kontakt“. Nutzer wechseln auf eine separate Seite, suchen erneut das Formular und müssen selbst erklären, für welches Produkt sie sich interessieren.

In diesem Stadium sind einige Menschen verloren.

Es ist besser, die Botschaft kontextuell zu gestalten.

Wenn sich eine Person auf einer Produktseite befindet, weiß das System bereits, was sie sich ansehen. Im Formular können Sie automatisch den Namen des Produkts, die ausgewählte Option oder Kategorie übertragen.

Der Interessent ergänzt Kontaktdaten, gewünschte Menge oder eine konkrete Frage.

Anstelle eines gemeinsamen Buttons können Sie beispielsweise Folgendes verwenden:

  • „Preis für dieses Produkt anfragen“;
  • „Großhandelskonditionen erhalten“;
  • „Verfügbarkeit prüfen“;
  • „Muster bestellen“;
  • „Passende Variante auswählen“;
  • „Beratung anfragen“.

Diese Formulierung ist klarer und näher an der eigentlichen Aufgabe des Benutzers.

Nach dem Absenden können die Daten automatisch ins CRM fließen. Der Vertrieb erhält direkt das gewählte Produkt, die Variante und die Herkunft der Anfrage.

Im B2B-Vertrieb ist ein Katalog besonders stark

Im B2B trifft ein Kunde selten eine Entscheidung so schnell wie in einem klassischen Onlineshop.

Er vergleicht Lieferanten, prüft Spezifikationen, prüft Dokumente, diskutiert Bedingungen innerhalb des Unternehmens und berechnet das Budget.

Der Kauf kann Tage, Wochen oder Monate dauern.

Der Zweck der Website ist es nicht, Interessenten zu einer sofort bezahlten Bestellung zu drängen. Sie müssen genügend Informationen bereitstellen, um zur nächsten Phase überzugehen.

Für einen B2B-Katalog können folgende Inhalte entscheidend sein:

  • Produkt- und Verpackungseinheiten;
  • Anfrage individueller Preise;
  • Kooperationsmodelle;
  • Mindestbestellmengen;
  • Zertifikate;
  • Lieferbedingungen;
  • Referenzen;
  • Produktvarianten;
  • Lösungsvergleiche;
  • Kontakte der zuständigen Abteilung.

So wird der Katalog zu einem Werkzeug für Vertrieb und Kundenberatung.

Ein Mitarbeiter kann einen Link zu einer bestimmten Seite senden, anstatt eine große Anzahl von Dateien per E-Mail zu senden.

Wenn Sie Informationen aktualisieren, müssen Sie keine neue Präsentation an alle Partner senden. Die relevanten Features sind immer auf der Website.

Der Katalog kann Preise haben, aber keine Zahlung

Das Fehlen eines Warenkorbs bedeutet nicht, dass Sie die Kosten auf der Website nicht anzeigen können.

Ein Unternehmen kann einen festen Einzelhandelspreis, einen Richtwert oder eine Spanne haben.

Zum Beispiel:

  • „ab 50 Euro“;
  • „Preis abhängig von der Bestellmenge“;
  • „unverbindliche Preisempfehlung“;
  • „Großhandelspreis auf Anfrage“;
  • „individuelle Kalkulation“.

Transparenz hilft, unangemessene Anfragen auszusortieren und die richtigen Erwartungen zu bilden.

Preise sollten jedoch nur dann veröffentlicht werden, wenn sie den Vertrieb tatsächlich unterstützen.

Ändern sich die Kosten laufend, hängen sie von zahlreichen Parametern oder individuellen Partnerkonditionen ab, verursacht eine veraltete Zahl auf der Website mehr Probleme als Nutzen.

In diesem Fall ist es besser zu erklären, wovon der Preis abhängt, und einen klaren Weg anzubieten, um die Berechnung zu erhalten.

Wann Sie statt eines Katalogs einen Konfigurator brauchen

Manchmal reicht eine einfache Produktseite nicht aus.

Wenn ein Kunde ein Produkt aus mehreren Parametern zusammenstellt, benötigt er möglicherweise einen Konfigurator.

Zum Beispiel wählt der Nutzer Material, Größe, Farbe, Form und zusätzliche Optionen aus. Das Bild und die Beschreibung ändern sich je nach Wahl.

Ein Konfigurator braucht nicht zwingend eine Online-Zahlung. Seine Aufgabe kann darin bestehen, ein eindeutiges Paket zusammenzustellen und als Anfrage an das Unternehmen zu senden.

Nach der Auswahl überträgt das System sämtliche Parameter an den Vertrieb. So erhält das Unternehmen eine strukturierte Anfrage statt einer freien Nachricht mit lückenhafter Beschreibung.

Dieser Ansatz eignet sich für Möbel, Ausrüstung, Verpackung, Fertigung, Automobilzubehör, Baumaterialien und andere Produkte mit einer großen Anzahl von Kombinationen.

Dies ist ein Zwischenformat zwischen einem regulären Katalog und einem vollwertigen Onlineshop.

Wenn der Katalog die erste Stufe eines späteren Onlineshops ist

Manchmal plant ein Unternehmen Online-Verkäufe, ist aber nicht bereit, sofort einen vollwertigen Onlineshop zu starten.

Die Gründe können unterschiedlich sein:

  • Die Logistik ist noch nicht eingerichtet;
  • Es fehlt eine zuverlässige Bestandsführung;
  • Zahlungsarten sind noch nicht definiert;
  • Der Katalog befindet sich im Aufbau;
  • Das Unternehmen testet erst die Nachfrage;
  • Bestellungen brauchen eine manuelle Freigabe;
  • Das Unternehmen erschließt einen neuen Markt;
  • Das Team ist noch nicht auf Onlinebestellungen vorbereitet.

In diesem Fall ist es ratsam, mit einem Qualitätskatalog zu beginnen.

Das Unternehmen erhält eine moderne Website, präsentiert Produkte und gewinnt erste organische Besucher sowie Anfragen. Gleichzeitig zeigen die Daten, welche Produkte gefragt sind und welche Fragen Kunden vor dem Kauf stellen.

Später können Sie einen Warenkorb, Online-Zahlung, Lieferung und automatische Dokumente hinzufügen.

Aber die Möglichkeit einer solchen Entwicklung muss im Voraus vorgesehen werden.

Wenn ein Katalog vorübergehend und schlecht skalierbar erstellt wird, erfordert die Umwandlung in einen Onlineshop möglicherweise eine vollständige Überarbeitung.

Daher ist es auch in der Architekturphase wichtig, die Geschäftspläne für die kommenden Jahre zu verstehen.

Ein Katalog ist nicht automatisch günstiger als ein Onlineshop

Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine Website ohne Einkaufswagen einfach und billig sein muss.

Manchmal stimmt das. Ein kleiner Hersteller braucht womöglich nur einige Kategorien, aussagekräftige Produktseiten und ein klares Anfrageformular.

Aber ein interaktiver Markenkatalog kann komplizierter sein als ein Standard-Onlineshop.

Er kann Folgendes umfassen:

  • individuelles Design;
  • Animationen;
  • ungewöhnliche Navigation;
  • variantenabhängige Bilder;
  • Mehrsprachigkeit;
  • komplexe Produktabhängigkeiten;
  • Filter;
  • Konfigurator;
  • CRM-Integration;
  • automatisierte Anfrageerfassung;
  • interaktive Produktdarstellung;
  • hochwertiges Bildmaterial;
  • technische Dokumentation;
  • getrennte B2B- und B2C-Szenarien.

Ein Standard-Onlineshop basiert oft auf einer vorgefertigten E-Commerce-Plattform. Die grundlegende Logik von Einkaufswagen, Zahlung und Bestellungen existiert bereits.

In einem interaktiven Katalog können viele Elemente individuell für die Marke und ihre Produkte gestaltet werden.

Der Projektumfang lässt sich deshalb nicht am Vorhandensein eines „Kaufen“-Buttons ablesen.

Die Schwierigkeit wird durch die Menge an eindeutigen Logiken, Inhalten, Zuständen und Nutzerszenarien bestimmt.

Wie ein Katalog SEO hilft

Eine Katalog-Website kann Suchverkehr wie ein Onlineshop erhalten.

Dazu sollten Produkte und Kategorien separate indexierbare Seiten mit nützlichen Informationen haben.

Wenn sich das gesamte Sortiment auf einem einzigen Bildschirm befindet und sich nur durch JavaScript ohne separate URLs ändert, ist es für Suchmaschinen schwieriger, die Struktur der Website zu verstehen.

Mit der richtigen Architektur können Sie Seiten unter Kategorien, Produkttypen, Anfragen und spezifischen Produkten erstellen.

Beispielsweise kann der Nutzer nicht nach dem Namen des Unternehmens suchen, sondern:

  • die spezifische Art des Produkts;
  • Material;
  • Einsatzzweck;
  • Verpackung;
  • Großhändler;
  • Hersteller in der Slowakei oder Europa;
  • technische Lösung;
  • Produkte für eine bestimmte Branche.

Jede starke Seite kann auf eine separate Suchanfrage antworten.

SEO darf Produktseiten nicht in Sammlungen wiederholter Keywords verwandeln.

Bietet ein Unternehmen neun Geschmacksrichtungen eines Produkts an, braucht es nicht automatisch neun nahezu identische Seiten. Häufig ist eine starke Produktseite mit sauberem Variantenwechsel die bessere Lösung.

Die Entscheidung hängt davon ab, ob das Publikum jede Option separat sucht und ob es genügend einzigartige Informationen für eine eigenständige Seite gibt.

Die Hauptaufgabe besteht darin, den Benutzerkomfort, die Katalogstruktur und die reale Suchnachfrage zu kombinieren.

Ein Katalog muss für mobile Nutzer gedacht sein

Viele Besucher lernen das Produkt zunächst von einem Smartphone aus kennen.

Produktseiten, Filter und Variantenwahl müssen deshalb auch auf kleinen Bildschirmen komfortabel funktionieren.

Es ist besonders wichtig, darüber nachzudenken:

  • Bildgrößen;
  • Ladegeschwindigkeit;
  • Position der Buttons;
  • Variantenwechsel;
  • Lesbarkeit der Eigenschaften;
  • Bedienung der Filter;
  • Erreichbarkeit des Anfrageformulars;
  • Übernahme des ausgewählten Produkts in die Anfrage.

Enthält der Katalog viele hochwertige Bilder, müssen sie technisch konsequent optimiert werden. Sonst wird eine visuell starke Website langsam und verliert mobile Nutzer.

Interaktivität sollte die Wahl unterstützen, nicht erschweren.

So entscheiden Sie zwischen Onlineshop und Katalog

Die Entscheidung muss auf Basis des Kaufprozesses getroffen werden.

Stellen Sie ein paar Fragen.

  • Kann der Kunde den Endpreis bestimmen, ohne den Manager zu kontaktieren?
  • Ist es möglich, die Lieferung automatisch zu berechnen?
  • Sind Produkte zum sofortigen Kauf verfügbar?
  • Benötige ich vor der Bestellung eine Beratung?
  • Gibt es individuelle Preise?
  • Sind die Kosten abhängig von Volumen, Region oder Konfiguration?
  • Arbeitet das Unternehmen direkt mit dem Endkunden oder über Partner zusammen?
  • Ist eine Auftragsgenehmigung erforderlich?
  • Kann ein Unternehmen Zahlungen und Logistik automatisch abwickeln?

Wenn die meisten Bedingungen standardisiert sind, ist ein Onlineshop möglicherweise die richtige Lösung.

Wenn der Kauf Verhandlung, Berechnung, Auswahl oder individuelle Bedingungen erfordert, ist der Katalog oft effektiver.

Hybridmodell: Katalog und die Möglichkeit zum Kauf

Unternehmen müssen nicht immer nur ein Format wählen.

Verschiedene Szenarien können auf einer Website kombiniert werden.

Zum Beispiel werden einige Produkte online zu einem festen Preis verkauft, und komplexe oder Großhandelsartikel werden durch eine Anfrage verarbeitet.

Standardprodukte erhalten einen „Kaufen“-Button, bei individuellen Lösungen führt die Aktion zur Angebotsanfrage.

Endkunden sehen den klassischen Shop, während freigeschaltete B2B-Partner ihre individuellen Konditionen erhalten.

Das Unternehmen kann Nutzer auch an externe Händler weiterleiten. Über „Wo kaufen?“ wählen Interessenten Land, Stadt oder einen passenden Vertriebspartner.

Der hybride Ansatz ermöglicht es Ihnen, unterschiedliche Zielgruppen zu berücksichtigen, erfordert jedoch eine besonders klare Schnittstelle.

Der Nutzer sollte sofort verstehen, welche Produkte jetzt gekauft werden können und welche eine Anfrage erfordern.

Der Hauptfehler: das Modell eines Wettbewerbers kopieren

Der Unternehmer sieht, dass der Konkurrent einen Onlineshop hat, und beschließt, einen zu erstellen.

Aber es ist unmöglich, die Wirksamkeit eines Systems nur durch sein Aussehen zu verstehen.

Vielleicht wird der Warenkorb kaum genutzt, Bestellungen kommen weiterhin telefonisch und jeder Kauf braucht eine manuelle Freigabe. Online-Zahlungen können zwar technisch vorhanden sein, ohne zum tatsächlichen Prozess zu passen.

Die Website muss zum eigenen Geschäftsmodell passen.

Dazu ist es notwendig zu studieren:

  • Wie Kunden heute kaufen;
  • Welche Fragen sie vor der Bestellung stellen;
  • Wann der Vertrieb einsteigt;
  • Warum Abschlüsse nicht ohne Beratung zustande kommen;
  • Welche Produkte sich leichter verkaufen lassen;
  • Was bei Fehlern passiert;
  • Welche Funktionen die Zielgruppe wirklich braucht.

Manchmal erkennt das Unternehmen nach dieser Analyse, dass es keinen großen Onlineshop benötigt, sondern einen starken Katalog mit Qualitätskarten, schneller Abfrage und Integration mit CRM.

Checkliste: Wann ein Katalog ausreichen kann

Das richtige digitale Produkt muss nicht das komplexeste sein

Es ist leicht für einen Unternehmer, in die Funktionalitätsfalle zu tappen.

Schnell entsteht der Eindruck, eine moderne Website brauche zwingend Kundenkonto, Warenkorb, Online-Zahlung, Favoriten, Produktvergleich und Dutzende weitere Funktionen.

Aber jede Funktion muss ein echtes Problem lösen.

Wenn der Kunde ein Produkt auswählen, die Spezifikationen einsehen und eine Anfrage senden muss, erhöht ein komplexes E-Commerce-Szenario nur die Kosten für das Projekt und den Support.

Die richtige Lösung ist nicht immer die technologisch anspruchsvollste.

Manchmal bringt ein starker Katalog mit bequemer Navigation, Qualitätskarten und klarer Handhabung mehr Ergebnisse für ein Unternehmen als ein großer Onlineshop, den niemand benutzt.

Entscheidend ist, dass die Website zum tatsächlichen Kaufverhalten der Kunden passt.

Der Katalog als Teil des digitalen Business-Setups

Für einen Hersteller oder eine Marke wird ein Katalog oft zu einem zentralen Bestandteil einer digitalen Präsentation.

Er zeigt nicht nur Produkte, sondern auch das Niveau des Unternehmens.

Design, Fotografie, Struktur und Interaktion vermitteln Produktqualität, Positionierung und Liebe zum Detail.

Ein guter Katalog hilft, die Website in Werbung, Verkauf, Verhandlungen, Ausstellungen und bei der Zusammenarbeit mit Partnern zu nutzen.

Der Vertrieb kann gezielte Produktlinks senden, Kampagnen führen direkt in passende Kategorien und potenzielle Distributoren prüfen das Sortiment schon vor dem Gespräch.

Daher kann der Katalog nicht nur als technische Produktliste betrachtet werden.

Er ist ein Werkzeug für Marke, Vertrieb und Vertrauen.

Katalog oder E-Commerce

Entwicklung von Katalog-Websites und E-Commerce-Systemen in der Pump Agency

Pump Agency hilft Unternehmen zu bestimmen, welches digitale Projektformat zum Verkaufsmodell passt.

Wir bieten keinen Onlineshop an, nur weil das Unternehmen Produkte hat.

Zunächst untersuchen wir, wie der Kunde entscheidet, ob er eine Beratung benötigt, wie der Preis gebildet wird, wer die Bestellung bearbeitet und welche Prozesse nach der Anfrage ablaufen.

Auf dieser Grundlage können wir entwickeln:

  • eine Präsentationsseite mit Katalog;
  • interaktiver Produktkatalog;
  • Mehrsprachige Website für den europäischen Markt;
  • Katalog mit Optionen und Abhängigkeiten;
  • Produktkonfigurator;
  • B2B-Katalog
  • Hybrid-Website mit Kauf und Anfragen;
  • ein vollwertiger Onlineshop;
  • Integration mit CRM, Analytics und Automatisierung.

Unser Ziel ist nicht, das Projekt mit möglichst vielen Funktionen aufzublähen.

Wir schaffen ein digitales System, das dem Nutzer hilft, das Produkt zu verstehen, die richtige Option zu wählen und die richtige nächste Aktion durchzuführen.

Für ein Unternehmen ist der nächste Schritt die Online-Zahlung, für ein anderes die Angebotsanfrage und für ein drittes eine Beratung, Musterbestellung oder Händlervermittlung.

Passt die Projektstruktur zur realen Vertriebslogik, kann selbst ein Katalog ohne Warenkorb zu einem starken Werkzeug für Kundengewinnung und Wachstum werden.

Projektformat besprechen